Stand: 3. August 2026

KI & Datenschutz

KI im Unternehmen nutzen, ohne den Datenschutz aus der Hand zu geben

Unternehmen wollen mit KI arbeiten, ohne vertrauliche Inhalte ungeprüft an einen Cloud-Dienst zu übergeben. DOBY macht das möglich: Sie entscheiden pro Dokument, was vertraulich ist. Identifizierende Angaben werden lokal auf Ihrem Gerät erkannt und pseudonymisiert, bevor ein Text ein KI-Modell erreicht. Diese Seite zeigt, wie DOBY sensible Daten schützt und welche Verantwortlichkeiten beim KI-Einsatz bestehen. Für öffentliche Organe richtet sich die rechtliche Beurteilung nach dem jeweils anwendbaren kantonalen Recht. Sie suchen unsere Datenschutzerklärung? Diese beschreibt, wie VectorAgency selbst Personendaten bearbeitet.

verständliche Kategorien identifizierender Angaben
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Trefferquote der Erkennung, je nach Typ. Gemessen auf synthetischen Testdaten (nicht im Trainingsset).
95 bis 99.9 %
Schutzschichten greifen ineinander
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Prompts und Antworten, die wir speichern oder auswerten
0
01 Ausgangslage

Warum gehören vertrauliche Inhalte nicht direkt in ChatGPT?

Wer vertrauliche Inhalte im Klartext in ein öffentliches KI-Tool eingibt, gibt sie an ein Drittunternehmen bekannt, meist mit Übermittlung in die USA. Das betrifft nicht nur Klienten- und Patientendaten, sondern auch Personaldossiers, Verträge, Finanzzahlen, Kundeninformationen und interne Strategie. Die Kontrolle über Speicherung, Weiterverwendung und Zugriff geht damit verloren. Für besonders schützenswerte Personendaten verlangt das DSG zudem das Gegenteil: erhöhte Sorgfalt und wirksame Schutzmassnahmen.

Bei Berufs- und Amtsgeheimnissen wiegt das doppelt: In Psychologie, Medizin, Sozialarbeit und Rechtsberatung kann bereits die Bekanntgabe an einen unbefugten Dritten eine Verletzung darstellen, unabhängig davon, was der KI-Anbieter mit den Daten macht.

02 Rechtsgrundlage

Was sind besonders schützenswerte Personendaten?

Das Schweizer Datenschutzgesetz stellt bestimmte Datenkategorien unter besonderen Schutz: Wer sie bearbeitet, trägt erhöhte Sorgfaltspflichten, und ihre Weitergabe an Dritte ist nur unter engen Voraussetzungen zulässig.

Besonders schützenswerte Personendaten, auch «besondere Personendaten» genannt, sind Angaben, die den Kern der Persönlichkeit berühren:

  • Religiöse, weltanschauliche, politische oder gewerkschaftliche Ansichten oder Tätigkeiten, etwa die Konfession im Personaldossier oder eine Gewerkschaftsmitgliedschaft.

  • Gesundheitsdaten und Angaben zur Intimsphäre sowie zur Zugehörigkeit zu einer Rasse oder Ethnie. In der Praxis reicht das von der Diagnose in der Arztpraxis bis zum Therapiebericht aus dem psychologischen Institut.

  • Genetische Daten wie Resultate von DNA-Analysen aus medizinischen Abklärungen oder Abstammungsgutachten.

  • Biometrische Daten wie Fingerabdrücke oder Gesichtserkennungsdaten, sofern sie eine Person eindeutig identifizieren.

  • Verwaltungs- und strafrechtliche Verfolgungen oder Sanktionen von der Anzeige über das laufende Verfahren bis zum rechtskräftigen Entscheid, etwa in Gutachten und Mandatsdossiers.

  • Massnahmen der sozialen Hilfe wie Sozialhilfebezug, Beistandschaften oder Heimplatzierungen, dokumentiert in Fallakten von Sozialdiensten, Entwicklungsberichten aus Wohngruppen und Heimen oder Akten der Kinder- und Jugendhilfe.

Das DSG spricht von besonders schützenswerten Personendaten. Für öffentliche Organe gilt das Datenschutzrecht des jeweiligen Kantons; Begriffe, Rechtsgrundlagen und Prüfpflichten können sich unterscheiden. Solche Daten erfordern erhöhte Schutzmassnahmen. Ist bei Privaten eine Einwilligung erforderlich, muss sie ausdrücklich erfolgen.

Ohne Schutzmassnahmen gehören solche Inhalte nicht in KI-Tools wie ChatGPT. DOBY pseudonymisiert identifizierende Angaben aus sechs verständlichen Kategorien. Die zugrunde liegenden Erkennungstypen können Sie je nach Dokument einzeln steuern. Was die automatische Erkennung nicht erfasst, markieren Sie manuell oder entfernen die Stelle ganz. Wie das im Alltag aussieht, zeigt das Beispiel auf der Startseite.

Welche Datenkategorien als besonders schützenswert gelten, definiert Art. 5 lit. c DSG. Den kantonalen Begriff «besondere Personendaten» erläutert das Lexikon der Datenschutzbeauftragten des Kantons Zürich.

03 Begriffsklärung

Was ist der Unterschied zwischen Pseudonymisierung und Anonymisierung?

Pseudonymisierung ersetzt identifizierende Angaben durch Platzhalter und bewahrt eine Zuordnungstabelle auf, mit der sich der Klartext wiederherstellen lässt. Anonymisierung ist irreversibel: Der Personenbezug wird endgültig entfernt und kann auch vom Urheber nicht wiederhergestellt werden.

Für die Fallarbeit ist Pseudonymisierung die praxistaugliche Form: Sie arbeiten intern mit vollständigen Akten, während das KI-Modell nur neutrale Platzhalter wie [PERSON_1] sieht. Entscheidend ist, wo die Zuordnungstabelle liegt. Bei DOBY bleibt sie verschlüsselt auf Ihrem Gerät.

Ohne die Zuordnungstabelle lassen sich die ersetzten Angaben nicht wiederherstellen. Diese Tabelle erreicht das KI-Modell zu keinem Zeitpunkt.

Merkmal Pseudonymisierung (DOBY) Anonymisierung
Umkehrbarkeit Ja, über die lokale Zuordnungstabelle Nein, endgültig
Personenbezug für Externe Durch Platzhalter deutlich erschwert, ein Restrisiko durch Kontext bleibt Nicht herstellbar
Weiterarbeit mit der Akte Möglich, Klartext bleibt lokal erhalten Eingeschränkt, Bezug geht verloren
Was das KI-Modell sieht Platzhalter wie [PERSON_1], [ADRESSE_2] Keine oder nur generische Angaben

Warum reicht es nicht, nur den Namen zu entfernen?

Der EDÖB zeigt es an einem Beispiel: Auch ohne Namen kann eine Handvoll Einzelangaben eine Person eindeutig identifizierbar machen. DOBY ersetzt deshalb auf Wunsch Angaben aus mehreren Kategorien, etwa Personen und Merkmale, Adresse und Ort sowie Datum und Alter, sobald Sie die entsprechenden Kategorien aktivieren und die Erkennung bestätigen.

Im Originaltext

Frau, 42 Jahre, wohnhaft in einem kleinen Dorf, Behandlung wegen einer seltenen Erkrankung, Operationsdatum 12.07.2021.

Mit DOBY pseudonymisiert

Frau, [ALTER_1], wohnhaft in [ORT_1], Behandlung wegen einer seltenen Erkrankung, Operationsdatum [DATUM_1].

So bleibt die medizinische Aussage für das KI-Modell nutzbar, ohne dass sie sich ohne Weiteres einer realen Person zuordnen lässt.

04 So funktioniert es

Wie funktioniert die Pseudonymisierung in DOBY?

Vier Schutzschichten greifen ineinander: lokale Erkennung, zusätzliche Strukturprüfung, eigene Begriffslisten und Ihre Kontrolle. Erkannte Angaben werden durch konsistente Platzhalter ersetzt, und erst nach Ihrer Bestätigung gibt die App ein Dokument für KI-Funktionen frei. Der gesamte Vorgang läuft offline auf Ihrem Gerät.

DOBY erkennt Angaben aus sechs verständlichen Kategorien, darunter Personenbezüge, Kontakt- und Ortsangaben sowie Kenn- und Referenznummern. Die zugrunde liegenden Erkennungstypen bleiben in der App einzeln steuerbar.

Welche vier Schutzschichten greifen ineinander?

  1. 1. Lokale Erkennung

    Erkennt unterschiedliche Arten identifizierender Angaben direkt auf Ihrem Gerät.

  2. 2. Zusätzliche Strukturprüfung

    Prüft strukturierte Angaben wie Nummern, Datumsformate und Kontaktangaben zusätzlich.

  3. 3. Eigene Begriffslisten

    Berücksichtigt Namen, Orte und Fachbegriffe, die für Ihre Organisation wichtig sind.

  4. 4. Ihre Kontrolle

    Sie prüfen, ergänzen und bestätigen das Ergebnis, bevor Inhalte übertragen werden.

Was passiert nach der Erkennung?

Erkannte Angaben werden durch konsistente Platzhalter der Form [TYP_N] ersetzt, etwa [PERSON_1] oder [ADRESSE_2]. Dieselbe Person erhält im ganzen Dokument denselben Platzhalter, sodass das KI-Modell Zusammenhänge versteht, ohne Identitäten zu kennen. Getrennte Akten verwenden separate Platzhalter.

Sie prüfen jede Erkennung in der Oberfläche, korrigieren Fehler und bestätigen das Ergebnis. Die Erkennung arbeitet mit Wahrscheinlichkeiten, nicht mit Gewissheit: Je nach Typ liegt die Trefferquote bei 95 bis 99.9 %. Der Prüfschritt ist deshalb fester Teil des Ablaufs und keine Formalität.

Prüfansicht in DOBY: jede Erkennung wird vor der Freigabe kontrolliert und bestätigt

Gemessen auf synthetischen Testdaten (nicht im Trainingsset). Eine 100-prozentige Erkennung kann ohne menschliche Kontrolle nicht garantiert werden.

Antworten der KI enthalten dieselben Platzhalter. DOBY löst sie ausschliesslich lokal wieder auf, zur Anzeige oder beim Export. Die Zuordnungstabelle, die Platzhalter und Klartext verbindet, bleibt dabei auf Ihrem Gerät und wird nie an ein KI-Modell gesendet.

Nicht nur importierte Dokumente sind geschützt, sondern auch frei getippte Chat-Eingaben: DOBY pseudonymisiert Ihre Eingabe automatisch, bevor sie gesendet wird, in beiden KI-Kanälen. Nennen Sie dabei eine Person aus einem Dokument, mit dem der Assistent gerade arbeitet, erhält sie denselben Platzhalter wie im Dokument, sodass der Zusammenhang erhalten bleibt. Neu auftauchende Angaben erhalten ein temporäres Pseudonym.

Auch gescannte Dokumente bleiben lokal: Die Texterkennung (OCR) läuft vollständig auf dem Gerät und unterstützt Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch.

Wie die Zuordnungstabelle und die lokale Datenbank verschlüsselt sind, beschreibt die Seite Informationssicherheit bei DOBY.

05 Architektur

Wie gelangen Inhalte zum gewählten KI-Modell?

Originaldokumente und die Zuordnungstabelle bleiben lokal. Je nach gewähltem Kanal verarbeitet DOBY Cloud in der Schweiz pseudonymisierte Anfragen oder Diktat-Audio. BYOK-Anfragen gehen direkt an den gewählten Anbieter.

Viele KI-Plattformen schalten einen zusätzlichen Inhaltsserver zwischen Sie und das Sprachmodell. DOBY trennt stattdessen die lokale Arbeit von den gewählten KI-Kanälen: Der Schutz und die Freigabe passieren auf Ihrem Gerät. Bei BYOK geht die pseudonymisierte Anfrage direkt an den gewählten Anbieter. DOBY Cloud verarbeitet freigegebene Inhalte auf Schweizer Infrastruktur.

Typisches KI-Gateway Ein zusätzlicher Server sieht Klartext
Cloud-Applikation KI-Modell Cloud-Applikation

Prompts und Antworten erreichen den Anbieter im Klartext: Der Schutz beruht auf dessen Zusagen, nicht auf der Architektur.

Mit DOBY über BYOK Direkt zum gewählten Anbieter, ohne DOBY-Inhaltsproxy
Ihr Computer KI-Modell Ihr Computer

VectorAgency erhält keine BYOK-Prompts oder Antworten, nur inhaltsfreie Nutzungsmetadaten.

Bei BYOK gibt es keinen zusätzlichen Inhaltsproxy von VectorAgency. Im DOBY-Cloud-Kanal verarbeitet die Schweizer Infrastruktur pseudonymisierte Anfragen und, bei Diktaten, die Audioaufnahme während der Transkription. Was der jeweilige Kanal erhält, bestimmen Sie auf Ihrem Gerät vor der Übermittlung.

06 Datenflüsse

Wohin fliessen Ihre Daten?

DOBY ist eine Desktop-App für macOS und Windows und bietet zwei Wege für KI-Anfragen. Bei sensiblen Dokumenten geht nur die Fassung mit Platzhaltern direkt vom Gerät an den Anbieter. Sie wählen zwischen DOBY Cloud mit Open-Source-Modellen in der Schweiz und BYOK (Bring Your Own Key) mit Ihrem eigenen API-Schlüssel bei OpenAI, Anthropic oder Google. DOBY Cloud ist ohne eigenen API-Schlüssel und ohne separates Anbieterkonto sofort einsatzbereit, BYOK ist optional.

Kanal Was übermittelt wird Verarbeitungsort Drittstaatenübermittlung
Lokal Import, OCR, Erkennung, Pseudonymisierung
Nichts. Alle Daten bleiben auf Ihrem Gerät, optionale Cloud-Backups liegen verschlüsselt auf einem Schweizer Server Ihr Gerät Keine
DOBY Cloud Open-Source-Modelle
Pseudonymisierte Anfragen, direkt vom Gerät Schweiz, zertifizierte Rechenzentren Keine
BYOK OpenAI, Anthropic oder Google
Pseudonymisierte Anfragen, direkt vom Gerät In der Regel USA Ja, pseudonymisiert. Auftragsbearbeitungsvertrag und Standarddatenschutzklauseln (ABV/SVK) des Anbieters erforderlich
Diktieren Sprache zu Text (DOBY Cloud)
Audioaufnahme des Diktats, direkt vom Gerät. Transkribiert wird auf der DOBY-Cloud-Infrastruktur in der Schweiz, die Erkennung läuft danach auf Ihrem Gerät Schweiz, gleiche Infrastruktur wie DOBY Cloud Keine

Auch die Aufbewahrung beim Anbieter unterscheidet sich je nach Kanal: Über DOBY Cloud werden Anfragen und Diktat-Aufnahmen in der Schweiz verarbeitet und Inhalte nicht aufbewahrt. Im BYOK-Kanal gilt das Vertragswerk des jeweiligen KI-Anbieters, üblich ist eine zeitlich begrenzte Speicherung zur Missbrauchskontrolle. Für das Training werden API-Daten gemäss Angaben der Anbieter standardmässig nicht verwendet.

Welche Daten bleiben auf Ihrem Gerät?

Verlässt das Gerät nie im Klartext

  • Originaltexte und Falldaten der Dokumente, die Sie als sensibel markieren
  • Die Zuordnungstabelle, die Platzhalter und Klartext verbindet

Verlässt das Gerät nur pseudonymisiert oder verschlüsselt

  • KI-Anfragen bei sensiblen Dokumenten: Platzhalter statt Klartext
  • Cloud-Backups: bereits auf Ihrem Gerät verschlüsselt
  • Freigaben an andere: Ende-zu-Ende-verschlüsselt

Was als sensibel gilt, steuern Sie pro Dokument. Die automatische Erkennung zielt auf identifizierende Angaben aus den sechs beschriebenen Kategorien. Vertrauliches ohne Personenbezug, etwa eine Rezeptur, Preiskalkulation oder interne Strategie, erkennt DOBY nicht von selbst: Solche Stellen markieren Sie manuell, oder Sie verarbeiten das Dokument über DOBY Cloud, damit auch nicht pseudonymisierter Inhalt die Schweiz nicht verlässt und keinen Drittanbieter erreicht. Diktate folgen demselben Schweizer Weg: Die Aufnahme wird über die DOBY-Cloud-Infrastruktur zu Text, danach greift auf Ihrem Gerät die Erkennung wie bei getipptem Text. Nicht sensible Dokumente, etwa Vorlagen oder Handbücher, können Sie bewusst im Klartext senden.

Optionale Dienste wie das Cloud-Backup und das Teilen von Inhalten nutzen Schweizer Infrastruktur und speichern bei VectorAgency ausschliesslich verschlüsselte Daten. Details dazu finden Sie unter Informationssicherheit bei DOBY.

Werden Ihre Daten zum Training von KI-Modellen genutzt?

Nein. VectorAgency sammelt, analysiert oder verkauft Ihre Dokumente nicht und trainiert damit keine KI-Modelle. Die Inhalte Ihrer Dokumente können wir nicht im Klartext einsehen und deshalb auch nicht für Trainingszwecke verwenden.

Davon zu unterscheiden ist ein Training in Ihrem Auftrag: Auf Wunsch entwickeln wir für Ihre Organisation massgeschneiderte Modelle, zum Beispiel eine Erkennung, die zusätzlich Krankheiten, Medikamente oder andere Fachbegriffe erkennt, oder ein auf Ihr Fachgebiet abgestimmtes Sprachmodell. Ein solches Training erfolgt ausschliesslich mit Daten, die Sie dafür bewusst bereitstellen, auf vertraglicher Grundlage, und das Ergebnis bleibt Ihrer Organisation vorbehalten.

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07 Verantwortung

Wer ist wofür verantwortlich?

Ihre Organisation entscheidet über Zweck und Mittel der Bearbeitung und bleibt für den Einsatz von DOBY verantwortlich. VectorAgency ist Auftragsbearbeiterin, wenn sie Daten für Sie bearbeitet, etwa bei DOBY Cloud oder beim Cloud-Backup. Im BYOK-Kanal gehen Ihre Inhalte direkt vom Gerät an den KI-Anbieter, ganz ohne Umweg über unsere Server.

Nutzung Ihre Organisation VectorAgency KI-Anbieter
Reine lokale Nutzung Verantwortliche Softwareanbieterin ohne Zugriff auf Inhalte Keiner beteiligt
BYOK mit eigenem API-Schlüssel Verantwortliche Auftragsbearbeiterin für die Schlüsselverwahrung Auftragsbearbeiter Ihrer Organisation, direkter Vertrag erforderlich
DOBY Cloud Verantwortliche Auftragsbearbeiterin: Zugangsdaten und Nutzungskennzahlen Schweizer Rechenzentrum als Unterauftragsbearbeiter
Cloud-Backup und Freigaben Verantwortliche Auftragsbearbeiterin, speichert nur Verschlüsseltes Keiner beteiligt

Für private Organisationen halten wir diese Rollenteilung im Auftragsbearbeitungsvertrag (ABV) nach Art. 9 DSG fest. Den ABV von VectorAgency stellen wir vor Vertragsabschluss bereit. Wie VectorAgency selbst Personendaten bearbeitet, etwa für Website und Kundenportal, steht in der Datenschutzerklärung.

Für öffentliche Organe richtet sich die Rollenverteilung zusätzlich nach dem anwendbaren kantonalen Recht. Ihre Organisation bleibt für die Datenbearbeitung verantwortlich. VectorAgency bearbeitet Daten nur im vereinbarten Auftrag.

08 Prinzipien

Nach welchen Prinzipien schützt DOBY Ihre Daten?

DOBY wurde von Grund auf für den vertraulichen Umgang mit Dokumenten entwickelt, von besonders schützenswerten Personendaten bis zu Geschäfts- und Betriebsgeheimnissen. Drei Prinzipien bestimmen die Architektur.

  • Privacy by Design: Datenschutz ist kein nachträgliches Feature, sondern Grundprinzip. DOBY ist so gebaut, dass Ihre Daten von Anfang an geschützt sind – mit den sichersten Voreinstellungen ab dem ersten Start.

  • Lokale Datenhoheit: Extrahierte Texte aus Ihren Dokumenten werden frei von identifizierenden Metadaten verschlüsselt und lokal auf Ihrem Gerät gespeichert.

  • Zero-Knowledge-Architektur: Ihre Dokumente, die Zuordnungstabelle und Backups sind verschlüsselt und nur mit Ihrem persönlichen Recovery Key zugänglich. Es gibt keinen Masterkey und keine Hintertür. Ihre Originalinhalte können wir zu keinem Zeitpunkt lesen. Freigaben innerhalb Ihrer Organisation kann deren Administratorin entschlüsseln, VectorAgency nicht.

Wie diese Prinzipien technisch umgesetzt sind, von der AES-256-Verschlüsselung über den Recovery Key bis zu den technischen und organisatorischen Massnahmen, beschreibt die Seite Informationssicherheit bei DOBY.

09 Dokumentation

Unterlagen für Ihre Prüfung

Für Datenschutz- und IT-Verantwortliche stellen wir auf Anfrage vertiefende Informationen und Nachweise für die technische, organisatorische und rechtliche Prüfung von DOBY bereit. Diese Unterlagen können auch eine Datenschutz-Folgenabschätzung unterstützen.

DOBY senkt die massgeblichen Risiken an der Quelle: Originaldaten bleiben lokal, KI-Modelle sehen statt identifizierender Angaben nur Platzhalter, und mit DOBY Cloud existiert ein Kanal ganz ohne Drittstaatenübermittlung.

Die Unterlagen beschreiben DOBY und seine Schutzmassnahmen. Sie dienen der Orientierung und ersetzen keine rechtliche Prüfung Ihres konkreten Einsatzes.

Häufige Fragen

FAQ

Sichere KI für sensible Daten

Testen Sie DOBY in der Beta-Phase: lokale Pseudonymisierung, in der Schweiz gehostete KI-Modelle und volle Kontrolle über Ihre Daten.

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